H2 x CO2 - Innovation und Netzwerk

Am 21.10.26 fand am HySON-Institut in Sonneberg das Meet-Up für klimaneutrale Energie und Prozesse „H₂ x CO₂ – Innovation und Netzwerk“ statt. Das h2well Innovationsmanagement und der HySON e.V. luden gemeinsam in Kooperation mit dem Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wirtschaft ein, um aktuelle Ansätze für eine klimaneutrale Energie- und Prozesswirtschaft zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neuartige Technologien, innovative Forschungsprojekte und praktische Anwendungen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Das Vortragsprogramm bot spannende Einblicke in Themen wie die Verknüpfung von Plasmapyrolyse und Wasserstoffspeicherung, Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren sowie die Berechnung und Auslegung von Wasserstoffinfrastrukturen.

Als letzte Veranstaltung des h₂well markierte das Meet-Up den öffentlichen Abschluss der Bündnislaufzeit und somit das Ende einer Ära. Prof. Dr. Mark Jentsch eröffnete die Veranstaltung als Projektleiter des h₂well mit einem Rückblick auf die letzten Jahre und Projekte des Bündnisses. Im Schlusswort von Robert Kraft der Thüringer Landesenergieagentur ThEGA wurde wiederum auf die Zukunft des h₂well eingegangen. Unter dem Leitgedanken „Die Förderung endet. Die Verbindungen bleiben.“ zeigte er auf, wie das aufgebaute Netzwerk künftig in der Thüringer Allianz für Wasserstoff in der Industrie (ThAWI) weitergeführt wird und welche Möglichkeiten zur Vernetzung und Zusammenarbeit auch zukünftig bestehen.

Die Teilnehmenden nutzten das Meet-Up sich über aktuelle Forschungsergebnisse und Praxisanwendungen zu informieren sowie neue Kontakte innerhalb der Wasserstoffbranche zu knüpfen. Im Anschluss erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch das HySON-Institut Einblicke in die modernen Forschungsinfrastrukturen und Labore am Standort. Das Institut, dessen Aufbau eng mit der Entwicklung des h₂well-Netzwerks verbunden ist, steht heute beispielhaft für die erfolgreiche Etablierung von Wasserstofftechnologien und angewandter Forschung in der Region. Es verdeutlicht, wie aus Netzwerkaktivitäten, Forschungsprojekten und Kooperationen nachhaltige Strukturen für die Zukunft entstehen können.

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